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Geschichte

Man zählte das Jahr 1984 als der kleinwüchsige, aber sehr clevere und musikalische Mitbürger Peter Böhler aus unserer Holzöpfelgemeinde - genannt Schachen -

auf die Idee kam, eine Guggenmusik zu gründen. Als eingefleischter Musiker lagen ihm die richtigen Töne auf der Zunge. Ca. 8 Wochen vor der anbrechenden Fasnacht des Jahres 1984 lud er, außer seiner Frau Elisabeth noch 4 Musikkameraden aus dem Musikverein Schachen zu sich in die gute Stube ein, um mit ihnen die Guggenmusik - genannt Holzöpfelschränzer Schachen - zu gründen.

Es waren eingeladen und erschienen: Hugo Enderle, Ewald Rüde, Alois Schlosser und Heiner Ebi. Peter Böhler übernahm den Vorsitz, seine Frau Elisabeth die Kasse und den Schriftverkehr.

 

Schon bald konnten einige musikalische Frauen und Männer dazu gewonnen werden. Hugo Enderle und Heiner Ebi konnten wenig später schon mit einer angemessenen Zahl von Trommlerfrauen die Probenarbeit aufnehmen.Peter Böhler organisierte in diesen Wochen allerlei neue und alte Instrumente und bezahlte sie sogar manchmal aus eigener Tasche. Es waren aber auch Leute gesucht, die ein Instrument beherrschten, beziehungsweise blasen konnten.

Ca. 4 Wochen vor Fasnacht konnte mit der Probenarbeit begonnen werden. Die Proben wurden auf den 1. Samstag im Monat auf 16.30 Uhr festgesetzt, die in der Halle abgehalten wurden. Es war einmal...

Als Dirigent konnte Rüdiger Wetzling aus Luttingen arrangiert werden. Lu, der über alle Landesgrenzen hinaus bekannte Boss und Schlagzeuger des ehemaligen Tanzorchesters Elite Sextett verstand es, in wenigen Wochen aus Laien Profi-Musiker zu machen. Seiner langjährigen musikalischen Erfahrung war es zu verdanken, dass wir am Fasnacht-Samstag, den 3. März des Jahres 1984 zum 1. Mal in der Öffentlichkeit auftreten konnten. Als Einheitskleidung wurde ein Fantasie-Kostüm zusammengestellt. Der große Sombrero passte gut zur schwarz-rot-goldenen Cha-Cha-Cha-Bluse. Als Unterteil dienten weiße Jeans und weiße Turnschuhe. Das Gesicht wurde schwarz und rot eingefärbt. Um die laufenden Unkosten zu decken, wurde der Mitgliedsbeitrag pro Probe auf 1,00 DM festgesetzt, den Elisabeth vor jeder Probe einkassierte.

 

Mehr über die Entstehung..

03.03.1984

Am Fasnacht-Samstag im Gründungsjahr trafen wir uns zum ersten Mal im neuen Fasnachtskostüm beim "Adler" und fuhren mit Privatautos nach Hochsal ins Gasthaus "Zur Krone". Hier gaben wir unser erstes musikalisches Debüt. Nach drei Uraufführungen, die zur Freude aller Holzöpfel hervorragend geschränzt waren, hatten wir die richtige Stimmung und beschlossen, am Feuerwehrball in der Möslehalle in Luttingen ebenfalls einen zu schränzen. Am Applaus war zu hören, daß wir musikalisch auf dem richtigen Weg sind. Gegen 23.00 Uhr kamen wir dann in der hiesigen Halle an. Auch hier wurde unser ganzes Repertoire noch einmal durchgezogen. Auch in Schachen sollte man hören, was wir in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben. In den frühen Morgenstunden ging unsere erste musikalische Tournee dem Ende entgegen.

Allen, die zum Gelingen dieses schönen Abends beigetragen haben, sei an dieser Stelle recht herzlichen Dank gesagt.

 

05.03.1984

Am Rosenmontag traf man sich erneut beim "Adler", um den Kinderumzug mitzugestalten. Nach dem Umzug durchs Dorf ging es in der Halle recht fastnächtlich zu. Nach mehreren Auftritten der Guggenmusik zog manch einer den Geldbeutel, um uns eine Runde zu spendieren, die jedes Mal dankend angenommen wurde.

So glaube ich sagen zu dürfen, dass das Gründungsjahr der Holzöpfel Schränzer musikalisch wie kameradschaftlich ein voller Erfolg war.

Schachen im März des Jahres 1984

gez. E. Tröndle

 

News
GUGGENTREFFEN SCHACHEN AM 14.01.2012

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